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SZE Die Schlange
vom 24.01.1917 bist 11.02.1918, 11.02.1929 bis 30.01.1930, 28.01.1941 bis 15.02.1942, 15.02.1953 bis 03.02.1954, 03.02.1965 bis 21.01.1966, 18.02.1977 bis 07.02.1978, 07.02.1989 bis 26.01.1990
In den christlichen Ländern hat die Schlange einen schlechten Ruf. In den asiatischen Ländern wird sie wegen ihrer Weisheit und ihrem Scharfsinn geehrt und geachtete. Der Schlangenmann ist gefühlsbetont und humorvoll. Die Schlangenfrau macht ihren Weg nicht selten durch diese Schönheit. Wenn man in Japan einer schönen Frau ein Kompliment machen will, sagt man: “Meine Liebe, sie sind eine richtige Schlange!”. Die Schlange ist eine wenig schwatzhaft. Sie denkt viel und tief nach. Sie ist ein Verstandesmensch - oft eine Philosophin, manchmal eine Weise. Sie besitzt einen starken Instinkt, der zu ausgesprochenen hellseherischen Fähigkeiten führen kann. Sie vertraut mehr ihren eigenen Eindrücken und Empfindungen als den Erfahrungen und Ratschlägen anderer Leute. Sie ist sehr entschlossen und selbstbewusst und kann es nicht ertragen, in irgendeiner Sittuation zu scheitern. Owohl von Natur aus besonnen, trifft sie ihre Entscheidungen sehr schnell. Die Schlange ist hilfsbereit zu ihren Freunden - nicht mit Geld, sondern mit Rat und Tat. Leider übertreibt sie dabei fast immer und wird leicht besitzergreifend. Sie wickelt die Menschen, die ihr verpflichtete sind, so lange ein, bis sie sich kaum mehr rühren können. Wenn sie liebt, liebt sie mit Hingabe und ist auch noch eifersüchtig, wenn die Liebe längst vorbei ist. Sie klammert sich an ihren Partner, daß ihm überhaupt keine Bewegungsfreiheit mehr bleibt. Denn die Schlange ist ein Jäger - vor allem der Schlangenmann, der bei Frauen große Chancen hat. Schlangemann und Schlangefrau komplizieren ihr Leben druch außereheliche Tändeleien. Sit täten gut dran, ihre Liebe auf ihre eigene Familie zu beschränken. Die Schlange legt nämlich Wert auf große Familie - auch eine Methode, um dem Partner die Bewegungsfreiheit zu nehemen.
Schlaue Schlangen gibt es wie Sand am Meer. Sie haben oft den sechsten Sinn und sagen manchmal gezielt voraus was passieren wird. Wen sie mögen, dem versprechen sie Gutes, wer ihnen zuwider ist, den verfolgen sie mit dem bösen Blick. Schon mancher Schlangen-Gegner stolperte vor dem Ziel, nur weil eine Schlange es ihm wünschte. Um es hier gleich zu sagen, Schlangen sind nicht falsch, sie verführen auch nicht mehr wie einst Adam und Eva zum Sündenfall. Sie sind nur schlau, was so viel heißen will wie trickreich und Weise in einem. Wenn sie sich ein Ziel gesetzt haben, werden sie es erreichen, mit Klugheit, mit List und mit Hilfe von wohlgesonnenen Gönnern, die Schlangen an ihrem Busen nähren. Man sieht, die Schlangen bringen es zu etwas im Leben. Sie sind nicht unbedingst die fleißigsten, aber vielleicht die hartnäckigsten, wenn es darauf ankommt. Sie verstehen es vorzüglich sich auf Menschen einzustellen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, sie eignen sich vor allem als Pädagogen und Hochschullehrer, als Psychologen oder Psychiater. Sie sind auch vor Gericht als wortstarke Vertreter gegen jedes Unrecht zu finden, pauken aber manchmal auch jenen heraus, der vielleicht doch ein wenig Dreck am Stecken hat. Schlangen spielen gern und haben auch meist eine glückliche Hand. So findet man auch viele Glücksritter unter den Schlangen.
Im Schlangenjahr geborene können mit der Liebe spielen.Sie vereinnahmen den, der ihnen gefällt, als Eigentum. Im Schlangenleben gibt es einigen Grund zur Annahme das sie es mit der Treue nicht so genau nimmt. Dabei sind Schlangen im Wesentlichen für die Ehe geschaffen. Sie sind die besten Familienväter, die verständigsten Mütter und Ehekameraden, wenn man großzügig darüber hinwegsieht, daß die in diesem Zeichen geborenen Menschen auch nur aus Fleisch und Blut sind. Sie sind selbstkritisch genug, Fehler einzugestehen unter dem Motto: Welcher Mensch macht keinen Fehler? Nur bei anderen sind sie halt nicht ganz so einsichtig. Und das macht die Schlange zu einem schwierigen Geschöpf. Trotz allem: Schlangen muß man lieben. Und darum sieht man auch über ihre Unarten hinweg.
Schlangen reden nicht viel, aber ihr Temperament treibt sie oft in die falsche Richtung. Dann gehen sie hoch, verstehen alles falsch und hacken solange auf dem Gegenstand ihres Unmuts herum, bis dieser kleiner und kleiner wird und schließlich nicht mehr gesehen ward. Das macht das Zusammenleben mit den Schlanen für Stunden zur Qual, aber nur für Sunden! Schlangen vergessen schnell - besonders, wenn sie jemanden mögen. Sie helfen ihm, wo sie nur können. Nur mit dem Geld sind sie etwas knauserig; guter Rat tut es doch auch - oder? Schlangen sind nicht geizig, aber auch nicht freigiebig genug und an ihr Erspartes zu gehen um einen Freund aus der Patsche zu helfen. Ihr Vermögen ist oft vererbt.
Die Schlange kann mit dem Büffel glücklich werden, vorausgesetzt, daß sie ihn als Chef anerkennt. Auch mit dem Hahn versteht sie sich gut. Aber Gnade dem Schwein, daß sich von einer Schlange einwickeln läßt. Ihm würde langsam aber sicher die Luft ausgehen. Vor dem Tiger sollte sich die Schlange hüten. Er würde sie zerreißen. |